Blogredesign

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Vor rund 2 Wochen habe ich mein Blog rundum erneuert. Ich habe ein eigenes moderneres Theme entwickelt und habe das Blog von WordPress auf Pelican migriert.

Die Gründe dafür sind ganz einfach:

  • Markdown
  • Keine Serversoftware mehr
  • Einfachere Versionierung in einem Git-Repository
  • Einfachere Entwicklung von eigenen Themes

Markdown

Bei diesem Blog geht es hauptsächlich um Software-Entwicklung. Daher muss ich oft Code-Beispiele in einen Artikel einfügen. Unter WordPress war das nicht immer einfach. Ich habe mir sämtliche Plugins angesehen, die hier Abhilfe versprachen. WordPress hat trotzdem entweder den Artikel oder die Code-Beispiele zerstört. Nur wenn ich den Text direkt in HTML formatiert habe und nicht in die WYSIWYG-Ansicht gewechselt bin, blieb der Code vielleicht erhalten.

Schon seit längerem plante ich, die Artikel im Markdown-Format zu verfassen. Auch andere Entwickler schwören auf Markdown. Mit meinem englisch-sprachigen Blog habe ich ein Experiment gewagt und es auf Octopress umgestellt. Octopress basiert auf dem Site-Generator Jekyll, der in Ruby geschrieben ist. Mittlerweile gab es schon seit längerem kein Update mehr für Octopress. Ruby und die Ruby-Tools sind mir nicht so geläufig und deshalb habe ich mich umgesehen, was es sonst noch gibt. Pelican ist ein Site-Generator, der in Python geschrieben ist. Und von Python habe ich deutlich mehr Ahnung als von Ruby. Außerdem wird Pelican aktiv weiterentwickelt.

Keine Serversoftware mehr

WordPress ist in PHP geschrieben und läuft auf dem Server. Das heißt, dass ein potentieller Hacker neben dem HTTP-Server noch ein anderes lohnenswertes Ziel hat und Sicherheitslücken in PHP oder WordPress selbst ausnützen kann, um sich Zugriff auf den Server zu verschaffen. Außerdem benötigt WordPress eine eigene Datenbank und Systemresourcen am Server.

Mit einem Site-Generator gehören diese Probleme der Vergangenheit an.

Versionierung in einem Git-Repository

Weil sich die Dateien für das Blog auf meiner Festplatte befinden und es sich ausschließlich um Textdateien handelt, ist es ganz einfach, das Blog in einem Git-Repository zu versionieren. Außerdem kann ich so einen normalen Texteditor verwenden.

Einfachere Entwicklung von eigenen Themes

Die Entwicklung von WordPress-Themes erfordert einiges an Einarbeitungszeit. Ich verwende die Zeit lieber mit dem Schreiben von Blogposts.

Mit Pelican ist die Entwicklung von eigenen Themes wesentlich einfacher.

Kein Kommentarsystem mehr

Eine Konsequenz aus der Umstellung ist, dass ich kein Kommentarsystem mehr habe. Ich habe vor einiger Zeit auf Disqus umgestellt, doch aus diversen Gründen möchte ich davon wegkommen.

Auch andere Entwickler mit Blog kommen ohne Kommentarsystem aus.

Für den Fall, dass mich jemand kontaktieren möchte, habe ich auf jeder Seite Kontaktmöglichkeiten angegeben.

Wie geht’s weiter?

Ein weiterer Schritt wird sein, mein englischsprachiges Blog auf das neue System und Theme umzustellen und wiederzubeleben.

Das neue Theme hat noch hier und da seine Schwächen, die ich mit der Zeit ausbügeln möchte. Vor allem hoffe ich, dass mich das neue System dazu motiviert, mehr zu schreiben. Ich habe jedenfalls schon einige Beiträge in Planung.

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