Linktipp: Das Pac-Man-Dossier

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Vor kurzem habe ich einen interessanten Link entdeckt: The Pac-Man Dossier. Darin erzählt Jamey Pittman, was er über eines der populärsten Arcade-Spiele, Pac-Man, zusammengetragen hat:

  • die Hintergrundgeschichte von Namco, Pac-Mans Designer Toru Iwatani und der Entwicklung von Pac-Man,
  • eine detaillierte Beschreibung des Gameplays,
  • Details zum Pathfinding,
  • das Verhalten der Ghosts und
  • eine Beschreibung des “Split-Screens” in Level 256.

Pac-Man sollte endlos weiterspielbar sein, d.h. es sollte keine maximale Punkteanzahl geben. Allerdings gibt es einen Fehler im Pac-Man-Code, der dazu führt, dass das Level 256 nicht zu Ende gespielt werden kann. Die Details über diesen Bug und einen Bugfix beschreibt Don Hodges auf seiner Webseite. Dank dieses Fehlers kann man in Pac-Man maximal 3.333.360 Punkte erreichen.

Im Original-Pac-Man-Code gibt es einen weiteren Fehler, der die Pathfinding-Algorithmen der Ghosts Pinky und Inky betrifft. Auch darüber hat Don Hodges auf seiner Webseite eine Fehlerbeschreibung und eine Lösung geschrieben.

Wer vom Z80-Assembler-Code noch nicht genug hat, kann sich ja anschauen, was Alessandro Scotti über die Pac-Man-Hardware herausgefunden hat.

Chad Birch hat in einem Blogpost das unterschiedliche Verhalten der vier Ghosts Blinky, Pinky, Inky und Clyde analysiert. Einfache Regeln führen zu einem anscheinend komplexen Verhalten.

Tyler Neylon hat sich an eine Reimplementierung des Spiels gewagt. Der Anlass dafür war eine Bemerkung von ihm, dass die alten Spiele heute viel einfacher zu implementieren seien, sogar an einem Tag. Er hat es geschafft und Pacpac als Open-Source veröffentlicht.

Vor drei Jahren hat Google anlässlich des 30. Geburtstags von Pac-Man das Spiel als Google-Doodle präsentiert. Zum ersten Mal setzte Google ein in JavaScript geschriebenes interaktives Spiel als Doodle ein. Viele Benutzer wunderten sich, woher die Geräusche aus ihrem Computer kamen. Übrigens, das Doodle lässt sich heute noch spielen.

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